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DAS MILONGA-TEAM

Martina

MARTINA

Mein Name ist Martina Čulić.

In meinem Hauptberuf arbeite ich als Rechtsanwältin im Sozialversicherungsrecht bei Inclusion Handicap, dem Dachverband der Behindertenorganisationen der Schweiz.

Meine Leidenschaft neben der Beratung und Vertretung von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen gilt Hunden und ihren Menschen: 

 

​Mein bisheriger Lebensweg | Ausbildungen

Aamina

AAMINA

Aamina ist am 20. Mai 2015 geboren. Sie ist ein Labrador (Arbeitslinie) und ich liebe ihre Energie, ihre Sensibilität und ihre ausgeprägte Lauffreude. Ihre Lieblingsbeschäftigungen sind das Mantrailing (Personensuche nach Individualgeruch) und die Dummy-Arbeit. Mit ihr tanze ich Tango nach Dogument und ich habe mit ihr das Do as I do nach Claudia Fugazza praktisch ausprobiert (Lernen durch Nachahmung). Aamina unterstützt mich tatkräftig als Assistentin in den Hundetrainings. 

Aamina hat sehr profitiert von der gelassenen und zuversichtlichen Art von Zora. Sie revanchierte sich dafür bei Zora mit ausgiebigem Augen- und Ohrenausschlecken. 

Zora wurde am 9. Juli 2010 geboren und lebte von Welpe an bis am 03.07.2026 bei mir. Im Alter von 9 Monaten ist sie an einem einzigen Tag erblindet. Zora's Lieblingsbeschäftigung war Apportieren und sie liebte es, zusammen mit einem Menschen Trickli zu machen.  

Die Erblindung von Zora gab mir die Möglichkeit, mich mit den Auswirkungen einer Sehbehinderung auf Hunde intensiv auseinandersetzen. Wissenschaftliche Studien zu sehbehinderten Hunden existieren meinen Recherchen nach nicht. Die Fachliteratur stützt sich auf Erfahrungswerte.  

Beim Austausch mit Menschen anderer sehbehinderter Hunde ist mir aufgefallen, wie unterschiedlich das Leben eines blinden Hundes aussehen kann. Die einen Hunde werden nur über eine doppelte Leine gesichert spazieren geführt und erhalten im Wald zusätzlich eine Hundebrille aufgesetzt, um keine Augenschäden durch Äste zu erleiden. Dagegen absolvieren andere sehbehinderte Hunde mit ihrem Menschen Agilty-Parcours - auf Zeit!  

Zora lief - wo immer es die Sicherheit erlaubt - unangeleint. Sie liess sich durch den Alltag führen über Hörzeichen wie z.B. Rückruf, Stopp (sofortiges Innehalten und Stehenbleiben), Warten (Verharren am Ort), Rauf (Trottoir rauf), Runter (Trottoir runter), Treppe (für rauf und runter zwei unterschiedliche Kommandos), Hopp (über etwas drüber springen), Untendurch (unter etwas hindurchkriechen, z.B. ein umgeknickter Baumstamm), Kopf/Schulter nach rechts oder nach links abdrehen (beim Ausweichen vor einem Hindernis während dem Gehen). 

Dabei galt wie auch bei sehenden Hunden: Je besser die Kommandos sitzen, umso grösser ist die Freiheit, die dem Hund gegeben werden kann.  

Zora liebte auch das Mantrailing (Personensuche nach Individualgeruch). 

zora_beutel.png

ZORA

2010-2026

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